Herzlich willkommen auf meiner Homepage…
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…ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.
Beißender Geruch, getrübte Sicht: Als 300.000 Quadratmeter Wald- und Wiesenfläche in der Spessartgemeinde Waldaschaff in Flammen standen, war dies über mehrere Landkreise hinweg wahrnehmbar. Weil ein Wohngebiet vom Feuer bedroht war, mussten viele Menschen ihre Häuser verlassen. In einem intensiven Einsatz in schwierigem Gelände ist es den 1.000 Feuerwehr- und Einsatzkräften schließlich gelungen, den Großbrand zu löschen.
Ein extremer Hitze- und Dürresommer hat vielerorts in Europa zu verheerenden Waldbränden geführt. 1.700 Feuer allein bis Mitte August haben inzwischen schon über eine halbe Million Hektar Flächen zerstört. Bilder von den gigantischen Feuerwalzen bei Bordeaux und Madrid oder von dem schwelenden Torfbrand im Naturpark Hohes Venn sind noch frisch im Gedächtnis. Es sind Bilder von Menschen in Panik, aus ihrem Zuhause fliehen müssen, von verwüsteten Ländereien, zerstörter Natur und unbrauchbar gewordener Infrastruktur. Bilder, die durchaus Angst machen können.
Dieser Sommer hat uns auf dramatische Weise vor Augen geführt, dass wir in einer neuen Epoche angekommen sind: Der Klimawandel ist da, ganz konkret. Zudem erleben wir gerade, wie unzulänglich wir auch hier in Bayern auf Extremereignisse wie Hitze, Dürre und Waldbrände vorbereitet sind.
Unbestreitbar ist, dass unsere mehr als 320.000 fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute gerade in diesen Wochen Enormes leisten, oft sogar unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens. Doch damit sie den neuen Herausforderungen gewachsen sind, brauchen sie die entsprechende Ausstattung: moderne Fahrzeuge, leistungsfähige Löschtechnik und Drohnen sind notwendige Instrumente für eine zeitgemäße Brandbekämpfung.
Für ein modernes Brandmanagement wäre zudem sinnvoll und notwendig die Aufstellung einer Spezialeinheit, wie wir Abgeordneten der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag sie fordern. Diese sollte bayernweit agieren und beispielsweise mit KI-gestützten Früherkennungssystemen, modernster Wärmebildtechnik und spezialisiertem Fachwissen zu digitalen Lagebildern ausgestattet sein, um Brände frühzeitig erkennen und unverzüglich handeln zu können.
Während bayerische Landwirte mit ihrem schweren Gerät in diesen Wochen auch immer wieder tatkräftig bei der Brandbekämpfung mitgeholfen haben, so leiden sie selbst besonders stark unter den Extremwetterereignissen. Hitze und Dürre haben Ernten teilweise vernichtet, ganze Existenzen zerstört. Hier muss die Staatsregierung schnell und unbürokratisch helfen. Leider fallen immer wieder auch Viehbestände Stallbränden zum Opfer, was über einen besseren Brandschutz vielfach vermeidbar wäre. Auch hier steht die Staatsregierung in der Pflicht, mehr zu tun – etwa durch gezielte Förderprogramme für technische Nachrüstungen in einen besseren baulichen und technischen Brandschutz.
Eine aktuelle Studie rechnet damit, dass sich die Fläche, die in Europa durch Waldbrände zerstört wird, bis zum Ende des Jahrhunderts verdreifachen könnte. Wir sollten nicht warten, bis diese Prognose Realität wird. Jetzt ist konsequentes Handeln gefragt.
Für bessere Klimaanpassungsstrategien und mehr Klimaschutz in Bayern setze ich mich mit meiner Arbeit im Bayerischen Landtag auch weiterhin mit Nachdruck ein.
Herzlichst





